Kosten

Was kostet Photovoltaik?

In der Regel hat eine Photovoltaik-Anlage für nicht gewerbliche Zwecke, also von Privathaushalten, eine Leistung zwischen 3 und 10 kWp. Die Kosten dafür liegen ungefähr bei 5.400 € und 13.300 €. 4-5 Solarmodule schaffen es eine Leistung zwischen 960 und 1260 kWp zu erzeugen und brauchen dafür eine Fläche von 8 bis 10 Quadratmeter.

Erste Kostentabelle nach Faustregel:

Kosten Tabelle 1

Ein sehr wichtiges Maß für die Preiskalkulation von Solaranlagen ist das sogenannte Kilowatt-Peak. Aufgrund von vieler durchgeführter Projekt konnte ermittelt werdeKleine Kosten machen frohn, dass größerer Anlagen mit viel Leistung eindeutig teurer sind als kleinere Photovoltaik-Projekte mit weniger Leistung. So kann man beim Kalkulieren davon ausgehen, dass der kWp-Preis bei großen Anlagen (ca. 9 kWp) bei 1.350 € netto liegt und bei kleinen Anlagen bei 1.650 €.

Die Kosten einer PV-Anlage sortiert nach ihrer Größe

Kosten Tabelle 2

Wie genau sind diese Angaben?

Wie man aus der Tabelle lesen kann, gibt es schon einen eindeutigen Unterschied im Endpreisniveau. Selbstverständlich ist die Preisspanne bei kleineren Anlagen nicht so groß wie bei größeren Anlagen. Hier verhält es sich wie im täglichen Leben, man ist sehr auf den Solarhändler und seine Verkaufsstrategie angewiesen. Bei großen Anlagen kann der Preis schon mal bis zu 3.500 € über dem Durchschnittspreis liegen.
In der nachfolgenden Tabelle ist dieser Sachverhalt noch einmal genau aufgelistet. Bitte lesen Sie die Tabelle von der Mitte nach außen:

Kosten Tabelle 3

Selbstverständlich ist es so, dass bei größeren Anlagen immer mehr passieren kann. Es entstehen einfach mehr Kosten und somit können immer noch mehr zusätzliche Kosten hinzukommen. Demnach ist die Preisvarianz bei größeren Anlagen um einiges größer als bei kleinen. Grundsätzlich gibt es ein paar Dinge, die den Preis auf jeden Fall mitbestimmen. Diese sind nachfolgend aufgelistet:

  • Gehört der Netzanschluss zu den Kosten?
  • Wechselrichter (Marke)
  • Module (Marke)Glückliche Familie dank geringer Kosten
  • Sind die Module poly- oder monokristallin?
  • Die unterschiedliche Marge von Solarfirmen
  • Gehört das Gerüst mit zum Preis?
  • Wird ein Datenlogger gewünscht? (Fernüberwachung)
  • Gehört der Netzanschluss mit zum Preis?
  • Muss der Zählerschrank nachgerüstet werden?
  • Jedes Dach ist verschieden und stellt unterschiedlich große Herausforderungen dar (z.B. Dachzugang, Form des Daches etc.)

Diese ganzen Faktoren haben wesentlich Auswirkungen auf den Gesamtpreis und sollten deshalb alle gründlich analysiert werden. Die größten Faktoren sind der Netzanschluss und der Gerüstbau. Diese beiden Kosten sind in der Lage, den Preis komplett zu verändern, wenn diese nicht im Preis enthalten sind. Außerdem kann die Wahl eines Herstellers, beispielsweise für die Module oder den Stromspeicher, den Preis um circa 10 Prozent variieren.
Man muss diese Fakten auf jeden Fall beachten, da manche Solarbetriebe extra die Kosten für Netzanschluss und Gerüstbau aus dem Angebot rausnehmen, um den Preis pro kWp zu drücken. Dennoch müssen Sie diese Kosten im Nachhinein noch bezahlen, also gucken Sie genau hin!

Die Durchschnitts-PV-Anlage in Deutschland

Zunächst muss man sagen, dass heutzutage zu einer Photovoltaik-Anlage ein Stromspeicher fast schon unbedingt dazugehören sollte (Mehr Eigenverbrauch möglich, Kostensenkung). Jede zweite Neuinstallation in Deutschland besteht aus einer Anlagen-Speicher-Kombination. Im Durchschnitt hat eine typisch deutsche Solaranlage 28 Module und kostet ungefähr 10.500 €. Diese 28 Module haben eine Leistung von circa 7 kWp und erzeugen damit im Jahr so um die 7.500 kWh Strom.

Einzelkosten einer PV-Anlage

Die Gesamtkosten setzen sich grob gesagt aus vier großen Teilen zusammen. Wobei man sagen muss, dass dabei der Teil der Solarmodule um die 50 Prozent ausmacht.

  • Wechselrichter
  • Solarmodule
  • Montage und Installation
  • Sonstige Faktoren

Kosten Diagramm 1

 

Wenn man alle materiellen Faktoren zusammenaddiert, ergibt das ungefähr drei Viertel aller PV-Kosten. Allerdings lässt der Preis der Module tendenziell konstant nach, sodass der Materialanteil auch immer weniger von den Gesamtkosten wird.

Unter die Lupe genommen: Solarmodule – Kosten

Solarmodule gibt es in verschiedenen Varianten. Zum einen gibt es die monokristallinen Solarmodule und zum anderen die polykristallinen Solarmodule.

Sonne Solaranlage

Die monokristallinen Module sind in der Regel etwas teurer. Früher gab es zusätzlich auch noch Dünnschichtmodule, welche mittlerweile allerdings keine Konkurrenz mehr auf dem Markt darstellen.

Im Allgemeinen stellen die Solarmodule den größten Kostenfaktor von den Gesamtkosten dar. Es gibt sehr viele Module von sehr vielen unterschiedlichen Herstellern. Demnach unterscheiden sich auch wegen der verschieden Herstellungsverfahren die Leistungen und Preise teilweise sehr stark. Der Preis pro kWp ist mittlerweile schon unter 450 € angekommen.

Unter die Lupe genommen: Wechselrichter – Kosten

Im normalen Haushalt kommt aus jeder Steckdose in der Regel nur Wechselspannung, da auch das öffentliche Netz komplett mit Wechselspannung betrieben wird. Da die Solarmodule aber gleichgerichteten Strom erzeugen, muss dieser mit Hilfe eines Wechselrichters in Wechselstrom umgewandelt werden. Einen Wechselrichter bekommt man im Durchschnitt für 1.500 €, was ungefähr ein Fünftel aller Kosten sind.

Haus SolaranlageUnter die Lupe genommen: Montage – Kosten

Selbstverständlich müssen die Module und beispielsweise der Wechselrichte rauch fachgerecht angebracht und installiert werden. Die gesamte Auslegung und Leitungen müssen vor der Montage und Installation sehr genau geplant werden, da hier leicht ein Fehler unterlaufen kann. Zuzüglich des Netzanschlusses fallen auch hier ungefähr 20 Prozent aller Kosten an.

!EXTRA! Unter die Lupe genommen: Stromspeicher – Kosten !EXTRA!

Da mittlerweile der Stromspeicher schon fast fester Bestandteil einer Solaranlagen-Installation ist, betrachten wir diesen hier auch als zusätzlichen Kostenfaktor. Heutzutage wird nach neusten Studien ein Stromspeicher bei 50 Prozent aller Neuinstallationen dazu gekauft.
Mit Hilfe des Solarstroms lässt sich die Menge des Stroms, welchen man selber verbraucht, sehr deutlich steigern. Man bekommt einen Stromspeicher heute bereits zwischen 5.500 € und 8.500 €. Zusätzlich kann man sich den Kauf von beispielsweise der KFW Bank fördern lassen und somit auch noch teilweise eine vierstellige Summe sparen.

!EXTRA! Unter die Lupe genommen: Stromspeicher – Kosten !EXTRA!

Einmal angeschafft, sind die Kosten für eine PV-Anlage normalerweise vernachlässigbar klein. Allerdings sollte man dafür auch die richtigen Versicherungen auswählen, da sonst schnell hohe Kosten entstehen können (Naturschäden mit zusätzlichen Folgen für Dritte usw.). Ein Muss ist der Zähler für die Stromeinspeisung ins öffentliche Netz und auch Wartungs- und
Reinigungsarbeiten sollten regelmäßig ausgeführt werden.

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