Stromspeicherkosten

Beratung StromspeicherkostenIn den letzten Jahren hat sich preislich sehr viel bei den Stromspeicherkosten getan. In den letzten drei Jahren hat ein Preissprung von ungefähr 40 Prozent zugunsten des Käufers stattgefunden. Die daraus resultierenden Folgen sind wirklich positive Zeichen für die Photovoltaik-Industrie. Denn mittlerweile wird bei 50 Prozent aller Neuinstallationen einer PV-Anlage ein Stromspeicher mitverbaut.Auch im Verhältnis zwischen den in der Solarbranche konkurrierenden Stromspeichertechnologien hat ein Wandel stattgefunden. Im Gegensatz zu der Lithium-Ionen Technologie, bei der die Stromspeicherpreise jährlich um circa 50 Prozent sinken, liegt der Preisnachlass bei der Blei-Säure Technologie nur bei 5 Prozent. Dieser doch schon relevante Unterschied sorgt für einen rapiden Rückgang der Stromspeicher auf Blei-Säure Basis vom Markt.

 

Preisindex der Lithium-Ionen Stromspeicherkosten

 

Mit Hilfe von aktuellen Umfragen konnte ein Preisindex von einem Fachmagazin in Kooperation mit einem Spezialisten ermittelt werden. Dieser gibt Aufschluss darüber, was ein Endkunde aktuell ungefähr für einen betriebsbereiten Lithium-Ionen Speicher mit allem Zubehör und Installation bezahlen muss.

Stromspeicherkosten Tabelle 1

 

Preisentwicklung der Lithium-Ionen Stromspeicherkosten

 

Der oben aufgeführte Preisindex zeigt einem nicht nur den ungefähren aktuellen Stromspeicherpreis an, sondern gibt auch einen Hinweis darauf, wie die Preisentwicklung verlaufen ist.
Im Jahre 2016 sind demnach die Preise von 4 kWh Speichern um 1%, von 6 kWh Speichern um 6% und von 8 kWh Speichern um 5% gesunken.

Stromspeicherkosten Abbildung 1

Entnommen aus „Endkundenpreise für Homespeicher in Deutschland 2. Halbjahr 2016 // 9.11.2016“ | Quelle: © Büro F – Stephan Franz

Wie man allerdings klar auf den ersten Blick sieht, haben die ermittelten Preise eine sehr hohe Varianz sowohl nach oben als auch nach unten. Aus diesem Grunde sollte man diese Prognosen und Studien nur mit Vorsicht genießen und als Orientierung benutzen. Beispielsweise sind der Installationsaufwand und die Anzahl der Ladezyklen ausschlaggebende Kriterien für den Preis eines Stromspeichers.

Alternative Vergleichsgröße: „Kosten pro gespeicherte Kilowattstunde

 

Zusätzlich zu dieser doch in gewissermaßen ungenauen Preisangabe-Methode, gibt es noch ein anderes Modell. Bei diesem dreht sich alles um die Kosten für eine gespeicherte Kilowattstunde Strom.
Da dieser Wert nicht immer von Herstellen angegeben wird, muss dieser rechnerisch ermittelt werden. Allerdings lohnt sich der Aufwand, da man so ein Preis-Leistungs-Verhältnis ermitteln kann. Aus diesem Grund wird dieser Wert auch Performancewert genannt.

Der Rechenweg

Stromspeicherkosten Tabelle 2

Hierbei wird zusätzlich zum Gerätepreis und der Speicherkapazität auch noch die Anzahl der Ladezyklen sowie der Systemwirkungsgrad mit in die Rechnung einbezogen. Folgendes Beispiel soll die Rechnung noch näher erläutern:

Stromspeicherkosten Tabelle 3

Diese 20 Cent pro Kilowattstunde sind ein Wert mit dem man etwas anfangen kann. Wenn Sie Haushaltsstrom von Netzbetreiber beziehen, zahlen Sie circa 30 Cent pro Kilowattstunde. Hier werde viele Messgrößen miteinander in Bezug gesetzt, was zu einer deutlich besseren Aussagekraft als der Preisindex führt.
Dennoch sollte man auch solch eine Rechnung nicht auf Händen tragen, da in der Realität niemand beispielsweise sagen kann, ob ein Speicher im Endeffekt wirklich 10.000-mal geladen werden kann und dabei 20 Jahre nur den angegebenen Verlust erleidet.

Strom speichern ist gutAm Ende sollten Sie sich immer von einem unserer Spezialisten beraten lassen, da dieser Ihnen immer in jeder Situation Auskunft geben und weiterhelfen kann. Falls Sie Fragen oder Interesse haben, melden Sie sich doch einfach bei uns.
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